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Authentisch Wohnen – der neue Megatrend

Wohnbedürfnisse

Authentisch Wohnen ist der neue Megatrend, weil es uns Menschen entspricht die eigenen Bedürfnisse und nicht Modetrends im Auge zu haben.

Im Zusammenhang mit dem Wohnen tauchen immer wieder die verschiedensten Trends auf. So gibt es den Trend zur Individualisierung, zur Verstädterung, zur Gesundheitsorientierung, zum modularen Wohnen oder vieles andere mehr. Die Vielzahl dieser Trends ist fast unüberschaubar. Was bringt es dem Einzelnen über Trends Bescheid zu wissen? Verbessere ich meine Wohnqualität, wenn ich einem Trend folge?

Wohl kaum, denn ein Trend zeigt an, wohin die Mehrzahl der Menschen „tendiert“, aber das kann für Dich vollkommen falsch sein. Wozu dienen diese Trends also? Ganz einfach, ein Trend ist ein Marketinginstrument, das sowohl der Wirtschaft, als auch der Politik dient. Die Wirtschaft kann daraus ablesen, welche Produkte (Wohnungen, Häuser) in Zukunft nachgefragt sein werden. Die Politik kann sich in ihren Inhalten am Trend ausrichten, oder aber gegensteuern, je nach politischer Orientierung.

Auch das ist für Dich und Dein „Wohnglück“ wenig bis gar nicht relevant.

Das Bedürfnis nach kultureller Zugehörigkeit

Aber lass mich dies kurz relativieren. Der Trend ist für Dich sehr wohl relevant, wenn Du ein „trendiges“ Haus, oder eine „trendige“ Wohnung willst. Genau hier setzen ja auch die meisten Wohnzeitschriften an. Sie zeigen uns, was „in“ ist. Wir können diesen Trends folgen und sind dann auch „in“, so meinen wir zumindest. Wahrscheinlich kannst Du bereits zwischen den Zeilen lesen, wo meine Sichtweise hin geht. Es gibt jedoch auch ein Wohnbedürfnis, das vom Trend abgedeckt wird –  nämlich das Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Wir wollen uns einer Gruppe (Kultur, Weltanschauung usw.) zugehörig fühlen, und der Trend gibt uns die Möglichkeit dazu. Dies hat eine große Bedeutung, die ich auch nicht schmälern möchte. Die Bedeutung von Trends im Allgemeinen, will ich hier jedoch sehr wohl relativieren. Folge ich unreflektiert einem Trend, so verzichte ich auf die eigene Sichtweise, und dies erschwert mir den Blick auf die eigenen Bedürfnisse. Häufig stelle ich bei meinen Kunden auch fest, dass die Orientierung an Modetrends das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse vollkommen verstellt. Dies zu erkennen, ermöglicht  die Frage nach dem authentischen Wohnen.

Authentisch Wohnen – was brauchen ich wirklich?

Doch lassen wir diese einleitenden Gedanken beiseite und wenden uns dem heutigen Thema zu. Wohnen ist die räumliche Verankerung unserer Bedürfnisse. Haben wir eine Familie mit Kindern, so brauchen wir eine Familienwohnung, wir brauchen familiengerechte Grundrisse und ein familiengerechtes Umfeld. So verhält es sich mit allen Bedürfnissen, auch die etwas individuelleren, wie das Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit. Damit sind wir schon beim Kernthema meines Artikels, nämlich Fragen wie etwa:

  • „Wie kann ich authentisch Wohnen?“
  • „Wie kann ich so wohnen, dass möglichst alle meiner Wohnbedürfnisse abgedeckt werden?“

Genau hier beginnt die Frage nach den eigenen Bedürfnissen, und damit endet die Frage nach Trends oder Modeerscheinungen.

 © KB3 fotoliamoderne Architektur  © Herbert Reichl

 Das Vortäuschen von Stimmungen

Trends können nicht nur vom Wesentlichen ablenken, sie können sogar ganz entschieden in die Irre leiten. Dies möchte ich gerne anhand des linken Fotos erklären. Du siehst hier ein modernes Haus, das durchaus Behaglichkeit und Geborgenheit ausstrahlt. Ich möchte Dich jedoch bitten, die Perspektive zu wechseln. Setze Dich bitte in Gedanken in den Stuhl, den man im Erdgeschoss ganz rechts erkennen kann. Blicke dann um Dich, was nimmst Du wahr? Du siehst eine eher spartanisch eingerichtete Halle, die rundherum mit Glas umgeben ist. Diese Glasfläche erscheint von innen aus schwarz, weil Du ja ins Dunkle hinaus siehst. Du bist also an drei Seiten mit einer schwarzen Fläche umgeben und weißt nicht, was draußen passiert. Dies ist für einen Menschen, der sich entspannen will, der absolute Supergau des Wohnens. Von außen sieht dieses Haus behaglich aus. Wenn wir solche Fotos sehen, sollte uns bewusst sein, dass sowohl der Standort des Fotografen als auch die Tageszeit bewusst gewählt sind, weil man Behaglichkeit vermitteln will. Dies erreicht man durch die Holzfassade im Vordergrund und noch mehr durch das warme Licht im Rauminneren. Diese Wärme kann man nur dann einfangen, wenn man das Foto am Abend macht. Wenn der Himmel noch erkennbar ist, vielleicht sogar mit einem Stich an Abendröte, dann erzeugt dieses Haus das Gefühl der Geborgenheit, die Du jedoch nicht erleben wirst, wenn Du dich im Hausinneren befindest.

Das Missachten von Bedürfnissen

Dieses Haus entspricht sicherlich dem Trend nach Transparenz, Offenheit und kann vielleicht auch als gelungene Architektur bezeichnet werden. Es kann sein, dass Dir dieses Haus gefällt, und dass Du dieses Haus vielleicht auch kaufen würdest. Ich möchte auch durchaus offenlassen, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die sich darin wohl fühlen würden. Was ich jedoch ganz klar vermitteln möchte: Durch trendige Gestaltung und durch moderne Architektur werden wir auch verleitet, einige unserer wesentlichen Bedürfnisse in den Hintergrund zu stellen. Nämlich das Bedürfnis nach Schutz, Geborgenheit und Behaglichkeit. Auch das Bedürfnis nach einem konfliktfreien Zusammenleben wird hier untergraben.

Als Gegenpol zum linken Haus, möchte ich Dir ein Haus (rechtes Foto) zeigen, das wahrscheinlich sehr viel Geborgenheit im Innenbereich zu bieten hat. Auch hier gibt es eine großzügige Verglasung, jedoch mit Sprossen, das den Eindruck der Grenze vermittelt. Zudem wurde hier die Natur sehr stark eingebunden, was in uns das Gefühl der Geborgenheit erzeugt. Die Hecke im Vordergrund bietet Blickschutz. Dieses Haus ist vielleicht in den 90er Jahren entstanden, ist jedoch hinsichtlich Geborgenheit moderner als das linke Beispiel.

Der neue Megatrend

Daher möchte ich einen neuen Megatrend des Wohnens formulieren:

Wohnqualität entsteht durch authentisches Wohnen

Authentisches Wohnen bedeutet, das persönliche Wohnumfeld den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Oder anders ausgedrückt – authentisches Wohnen bedeutet, den persönlichen Bedürfnissen Raum zu geben. Der Philosoph Martin Heidegger hat einen sehr tiefgründigen Satz formuliert – „Wohnen ist die Art und Weise des Auf der Welt Seins“. Mit „Auf der Welt Sein“ meint Heidegger die individuelle Art jedes einzelnen Menschen, und er meint damit auch, dass sich im Wohnen diese Individualität des Menschen ausdrückt. Wir müssen also erkennen, unser neuer Megatrend ist nicht ganz so neu, er ist eigentlich uralt, aber sehr häufig vergessen worden. Daher macht es durchaus Sinn ihn neu zu formulieren.

Authentisch Wohnen für hochsensible Menschen

Die hier beschriebenen Zusammenhänge gelten besonders für alle hochsensiblen Menschen. Dies aus folgenden Gründen:

Hochsensible haben meist ein stärkeres Rückzugsbedürfnis und auch ein stärkeres Bedürfnis nach Geborgenheit. Beides wird in der modernen Architektur eher verhindert als gefördert. Genauso verhält es sich mit Konflikten des Zusammenlebens. Eine zu offene Grundrissgestaltung führt häufiger zu Konflikten als eine differenzierte Raumanordnung. Die Gestaltung von Zonen und Rückzugsmöglichkeiten ist sehr förderlich für das Zusammenleben als Paar und noch viel mehr für Familien. Das Hauptproblem bei Hochsensibilität ist die sehr schnell eintretende Reizüberflutung. Dieser kann man entgegenwirken, wenn Wohnstresse beseitigt wird. Im Blogartikel „4 Strategien gegen den Wohnstress“ findest Du Anregungen dazu, was Wohnstress bedeuten kann und wie er beseitigt werden kann.

Die aktuellen Modetrends des Wohnens und vor allem des Bauens, gehen sehr deutlich an den Bedürfnissen vieler hochsensibler Menschen vorbei. Daher verknüpfe ich das Thema des authentischen Wohnens immer wieder mit dem Thema der Hochsensibilität. Authentisch Wohnen betrifft natürlich auch nicht hochsensible Menschen.

Der Weg zum authentischen Wohnen

Der erste Schritt zum authentischen Wohnen ist, die eigenen Bedürfnisse des Wohnens zu formulieren und möglichst nichts dabei zu übersehen. Aus diesen Bedürfnissen kann man Ziele formulieren für die Gestaltung der Wohnung oder für die Planung. Erst wenn diese Ziele klar sind, macht es Sinn zur Umsetzung zu schreiten. Bedürfnisanalyse, Ziele formulieren und dann erst die Umsetzung, sind ganz knapp zusammengefasst der Weg zum authentischen Wohnen. Dazu gibt es viele Facetten, die ich in meinen Blogartikeln aufgreife.

Außerdem kannst Du ein kostenfreies pdf – „Erholsam Wohnen – 8 Wohntipps für Hochsensible“ downloaden. Hier findest Du einige Übungen zu den Wohnbedürfnissen, verknüpft mit 8 Wohntipps, die speziell für hochsensible Menschen gedacht sind.

8 Kommentare
  1. Anne-Barbara Kern
    Anne-Barbara Kern says:

    Lieber Herbert,

    danke Dir für diesen Artikel, den ich sehr wichtig finde. Ich habe meine Kindheit in einem solchen „Trendhaus“ verbracht und weiß, wovon Du sprichst….

    Herzliche Grüße,
    Anne-Barbara

    Antworten
    • Herbert Reichl
      Herbert Reichl says:

      Liebe Anne Barbara!
      Danke für Deinen Beitrag, Du hast sehr recht, besonders Kinder leiden darunter wenn Schutz und Geborgenheit zu kurz kommen. Das Wohnen ist für alle die Menschen besonders wichtig, die an die Wohnung und das Haus gebunden sind, also Kinder und gebrechliche Menschen. Bei Kindern kommt dazu, dass sie meist nichts anderes kennen und daher das Gegebene als unveränderbar hinnehmen. Das ist die Wurzel von „erlernter Hilflosigkeit“ und Depression. Du hast mich mit Deiner Anmerkung zu einem der nächsten Blogartikel geführt, nämlich wie das Wohnen die gesunde Entwicklung von Kindern fördern kann.
      Schöne Grüße
      Herbert

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  2. Gabriele Klassen
    Gabriele Klassen says:

    Hallo Herbert,
    auch ich finde Deine Anmerkungen sehr gut. Mein Eindruck ist, dass Hochsensible Personen gerne viele haptische Erfahrungen machen. Also eine schöne seidene Tapaten, Holzböden, Holzrahmen berühren und fühlen wollen. Meine eigen Lösung in der Mietwohung: ich habe zahlreiche Decken die ich drapieren kann. Holzgeschirr in der Küche. Es erhöht…

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    • Herbert Reichl
      Herbert Reichl says:

      Hallo Gabriele,
      Danke für Deine Ergänzung. Die Berührungsqualität geht leider in der modernen Architektur ziemlich unter. Dort dominiert das Auge. Ich teile Deine Meinung vollkommen und rege meine Kunden oft an, mit berührenden Händen durch die Welt zu gehen.
      mit lieben Grüßen Herbert

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  3. Susie
    Susie says:

    Hallo Herbert,
    ich bin über Anne-Barbara Kerns Seite zu Dir gekommen und habe mich von Deinen Ansichten und Artikeln sofort verstanden gefühlt. Als Hochsensible ist für mich das Einrichten von für mich entspannenden Räumen praktisch überlebenswichtig. Dabei habe ich festgestellt, daß die Wandfarbe der Räume entscheidend ist. Weiß war als Farbe der Unbehaustheit nie eine Option, und die „Schöner-Wohnen“-Tönungen finde ich zu unentschlossen, zu ängstlich. Für mich passen intensive Farben: so ist das Wohnzimmer mit einer Farbe gestrichen, die manchmal als „ochsenblutrot“ bezeichnet wird und für mich tatsächlich über die Konnotation „Blut“ den Kontakt zu meinem Inneren herstellt. Der Arbeitsbereich hingegen, in dem ich kreativ tätig bin, ist leuchtend grasgrün, eine für mich sehr inspirierende Farbe. Und mein Stillezimmer habe ich in einem gewagten, aber gelungenen Experiment dunkelgrau gestrichen, denn für mich ist eine Höhle der beste Entspannungsort.
    Es hat ein bißchen gedauert, bis ich diese intensive „Farbe bekannte“, denn der kulturelle Konsens geht ja eher zu den obengenannten Weiß- und Aquarelltönungen; aber der Weg, den Du in Deinen Blogartikeln beschreibst, das lange, gründliche, ehrliche Sichfragen dessen, was man selbst braucht („Persönlich“, „Bedürfnis“), hat zu meiner eigenen Überraschung schließlich zur satten, umhüllenden Farbe geführt.
    Viele Grüße und danke für Deine Seite und Deine Arbeit!
    Susie

    Antworten
    • Herbert Reichl
      Herbert Reichl says:

      Vielen Dank für Deinen sehr positiven Kommentar. Gerade bei Farben ist es wichtig sich nicht wieder von irgendwelchen Trends oder auch Forschungsergebnissen durcheinander bringen zu lassen. Ich gehe mit Farben so um, dass drei Aspekte zu berücksichtigen sind:

      persönliche Vorlieben
      physiologische Wirkung
      kulturelle Symbolik

      Im besten Falle ergänzen sich alle drei Aspekte, dann ist die Wirkung sicherlich am besten. Wenn man für die Entspannung Rot wählt, weil es eine Lieblingsfarbe ist, dann wird natürlich der aufputschende Effekt sich ev. mit der entspannenden Wirkung, weil man persönlich schöne Erinneringen damit verbindet, sich aufheben. Also optimalerweise eine Farbe finden, die man gerne mag, die von der physiologischen Wirkung in die Richtung geht was man erreichen will und auch von der kulturellen Symbolik das noch unterstützt.

      Unser Messinstrument, um zu überprüfen ist das eigene Empfinden, gerade Hochsensible tun sich da ja relativ leicht, zu spüren wie es wirkt und damit kann man nicht mehr so weit daneben liegen. Ich finde Du hast das gut gemacht wie Du vorgegangen bist bei der Farbwahl.

      Mit herzlichen Grüßen
      Herbert Reichl

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  4. Gabriele Humer
    Gabriele Humer says:

    Ein nettes ‚Hallo‘ an alle!
    Hochsensibilität und Wohnen, – ist ja gar nicht so leicht wie bei ‚Normalsensiblen‘. Vor allem zusätzlich, da sich im Laufe des Lebens die eigenen Bedürfnisse ja auch verändern bzw. verstärken und ich nebenbei auch merke, dass meine Hochsensibilität immer mehr und intensiver ihren ‚Tribut‘ – in Bezug auf das Wohnen – einfordert.
    Da auch bei mir – wie bei anderen Hochsensiblen – unter anderem die Thematiken „Sicherheit/Unsicherheit“ und „Ruhe/Stress“ eher groß sind, ‚leide‘ ich einfach an dem Umfeld dessen wo ich wohne.
    Da ich Lärm etc. stärker aufnehme und dieser auch „stärker nach innen geht“, ist es mir ein Grundbedürfnis zuhause die Fenster öffnen zu können, ohne von – wie auch immer geartetem Lärm – gestört bzw. aus der Mitte gerissen zu werden. Lärm von außen lässt mich ‚meine Oase zuhause‘ nicht mehr voll genießen und ‚runterkommen‘ können.
    Rückzug und Ruhe – wann immer man es will -, aber auch gute Gespräche d. h. Menschen zum Kommunizieren im Wohn-Umfeld wäre für mich das Ideale und fast ‚Vollkommene‘.

    Man müsste aber grundsätzlich bei der Widmung der Gründe beginnen, – nicht „100 lautstarke Familien“ auf einem ganzen umgewidmeten Feld, – sondern Hochsensible beisammen – auf einem besonderen Fleckchen Erde.
    Die Wohnung im Inneren – haben Hochsensible meist die Gabe sich selbst zu verwirklichen und hinzuspüren was ihnen gut tut.

    Liebe Grüße –
    Gabriele Humer

    Antworten
    • Herbert Reichl
      Herbert Reichl says:

      Liebe Gabriele!

      Danke für Deinen Kommentar und Deine Aussagen dazu, worauf Du als Hochsensible besonders achtest. Der Kontakt mit dem Freiraum ist für mich auch sehr wichtig, auch wenn es nur das Fenster ist.
      Du hast auch vollkommen recht, Wohnqualität wird bereits mit der Raumplanung massiv vorbestimmt (Lärm, soziales Umfeld usw.) Man sollte bei jeder Wohnentscheidung oder beim Grundstückskauf sehr genau auf das Umfeld achten. Gerade hier stecken viele Aspekte, die das Leben vereinfachen oder verschönern können. Ich finde es z.B. wichtig, dass man in unmittelbarer Nähe schöne Wege zum Sparzierengehen hat.
      Hochsensible haben grundsätzlich ein spezielles Gespür für die eigenen Wohnbedürfnisse, wenn sie darauf achten. Viele Hochsensible verlieren jedoch auch häufig den Bezug zu den eigenen Bedürfnissen. Über das Thema Wohnen kann man sich gut den eigenen Bedürfnissen annähern.

      mit lieben Grüßen
      Herbert

      Antworten

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