Wohn- und Architekturpsychologie wissenschaftlich betrachtet

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"Ich lese gerade "Humane Lebenswelten" und bin ziemlich begeistert"

- Fabian Dankl in einer spontanen Rückmeldung

Humane Lebenswelten -

eine Psychologie des Planens und des Wohnens

Humane Lebenswelten zeigt die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen unserer Umwelt und unserem Erleben und Verhalten. Sie finden wertvolle Erkenntnisse für alle wichtigen Wohnentscheidungen, etwa beim Hausbau, beim Wohnungskauf oder auch bei der Entscheidung für eine bestimmte Wohnform.

  • Wohnen und Wohnbedürfnisse
  • Wohnen in den verschiedenen Lebensphasen
  • die richtigen Wohnentscheidungen treffen

 Eine Rezension

Nach einer einjährigen Radreise bin ich fest überzeugt, dass die Beziehung zu den Häusern und Wohnungen, in welchen wir leben und arbeiten, eine der wichtigsten in unserem Leben ist. Durch unzählige Begegnungen begann sich ein tiefes Interesse an den unterschiedlichen (kulturellen) Lebensverhältnissen von Menschen zu manifestieren. Jeglicher Raum – ob Lehmhütte, Lagerhalle, Park oder viktorianischer Villa – lässt sich nach gewissen Vorstellungen und Prinzipien lebenswert gestalten. Dankbar akzeptieren dann Bewohner wie Besucher die Macht, die dieser besitzen kann.
Wenn wir diese Verantwortung ernst nehmen wollen, stellen wir also ein paar schwierige und einzigartige Anforderungen an uns. Herbert Reichl fokussiert sich mit seiner Psychologie der Architektur auf genau jenen Aspekt des Planens und des Wohnens, welcher von der Konzeption bis zur Realisierung eines Bauprojektes im Mittelpunkt stehen muss. Durch eine klare Haltung, nachvollziehbare Erläuterungen und interessante Beispiele aus der Forschung, eröffnete mir das Buch erstaunliche Einblicke in eine sensible Materie, welche von der Bauwirtschaft zu oft ignoriert wird. Auch meine ersten Pläne für ein kleines Einfamilienhaus mussten danach völlig neu gedacht werden. Obwohl es natürlich als Plädoyer für gesundheitsfördernde Gestaltung von Lebensräumen verstanden werden will, wirkt es nie belehrend, sondern lädt vielmehr ein, mit wachen Augen durch unsere gebaute Umwelt zu gehen. Moderne Bautrends wie z.B. Glasfasaden werden im Kontext untersucht und aus menschlicher oder sozialer und nicht aus wirtschaftlicher oder individualistischer Sicht auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft. Und dabei vergisst Herbert Reichl nie auf bautechnische Orientierung und Praxis. Dieses Buch liest sich wie ein Befreiungsschlag in Anbetracht unserer oftmals blinden Fortschrittsgläubigkeit. Es lenkt den Blick auf das Wesentliche; den Menschen und ermutigt, eigene Handlungs- und Gestaltungsspielräume zu erkennen und zu nutzen.
(Selbstverständlich sollte es jeder angehende Architekt und Bauherr gelesen haben.)
Fabian Dankl
Graz, Oktober 2017