Wohnstress beseitigen

Wohnstress beseitigen

91% aller Menschen suchen Erholung und Regeneration als ihr vorrangiges Wohnbedürfnis. Dies sagen Studien. Erholung ist jedoch nur möglich, wenn wir Wohnstress beseitigen. Ich habe in den letzten Wochen einige Umfragen online gestellt und dabei gefragt, was meinen Lesern beim Wohnen wichtig ist. Die Ergebnisse sprechen für sich. Wohnstress ist ein zentrales Thema, besonders bei hochsensiblen Menschen. Viele wollten wissen, wie man Wohnstress beseitigen kann. Häufig wurde der Wunsch geäußert, zu erfahren, durch welche Gestaltung man besser abschalten und sich regenerieren kann. Daher werde ich in der Jahreszeit, wo wir Geborgenzeit und Behaglichkeit besonders brauchen, darauf meinen Schwerpunkt legen. Es wird also in den nächsten Wochen einiges an Information und Angebote dazu geben, was Wohnstresse sind und wie man sie beseitigt.

Was ist Wohnstress?

Wohnstress ist alles, was Erholung und Regeneration verhindert. Meist bezeichnen wir das als Stress, was uns akut und sehr stark belastet. Viele Stressfaktoren sind kaum als solche wahrnehmbar, wirken jedoch dennoch belastend, weil sie Erholung verhindern. Vielfach haben wir uns daran gewöhnt, und denken daher auch nicht daran hier etwas zu verändern.
Doch diese Stressfaktoren gilt es zu erkennen und zu beseitigen. Nur dann können wir unsere Wohnung, oder zumindest Teile davon, zu einer Erholungsoase machen.
Wollen wir Wohnstress beseitigen, brauchen wir also Wissen darüber, wie Räume auf uns wirken, und wir brauchen auch unser Gespür, um diese Wirkung wahrzunehmen. Bringen wir Kopf und Empfindungen in der richtigen Art und Weise zusammen, dann werden wir diese Stressfaktoren erkennen und somit auch beseitigen können. Im letzten Blogartikel „Die Wirkung Deiner Räume erkennen“ wurde eine Methode vorgestellt, mit der Du zu Deinen Räumen in Resonanz gehen kannst.
In diesem Artikel möchte ich kurz einige der wichtigsten Wohnstresse beschreiben, wie sie entstehen und wie sie beseitigt werden können.

Einblick als Wohnstress

Wohnen bedeutet, in einer vertrauten Umgebung zu sich selbst zu kommen. Wohnen bedeutet, sich regenerieren zu können, sich zurückziehen zu können und die Akkus wieder aufzuladen. Hier hat Stress nichts verloren. Und doch gibt es Wohnstress, der uns häufig gar nicht bewusst ist. Wo lauern die versteckten Wohnstresse? Häufig sind es Dinge, die gerade modern sind. Die Verwendung von großen Glasflächen ist ein Beispiel dafür. Gerade dann, wenn wir Schutz und Geborgenheit brauchen, entspricht dies nicht unseren Bedürfnissen. Aber auch das genaue Gegenteil kann Stress verursachen. Kleine Fenster, wenig Licht und dunkle Farben bewirken eine Beengung, die uns nicht gut tut. Wir brauchen daher eine Orientierung an unseren Bedürfnissen. Jede Raumgestaltung sollte sich an den Bedürfnissen zu diesem Raum orientieren und nicht an Modetrends.

Unser Ziel  Authentisch Wohnen

Im Artikel „Authentisch Wohnen“ habe ich beschrieben, wie durch Werbung Wohnbedürfnisse ins Gegenteil verkehrt werden können. Ein Haus mit viel Glas kann von außen sehr behaglich wirken, weil die warmen Farben der Innenbeleuchtung auf und so wirken. Wir werden oft nicht wahrnehmen, dass diese Geborgenheit im Innenraum nicht entsteht, weil wir beim Blick nach außen nur schwarze Flächen vor uns haben. Solche Täuschungen sollten wir erkennen, sonst kann es sein, dass wir sehr viel Geld dafür ausgeben und nicht bekommen, was wir uns wünschen.
So konnte es auch passieren, dass Einblick zu einem der bedeutendsten Wohnstresse geworden ist, der gleichzeitig so schwer zu erkennen ist, weil der Zeitgeist uns suggeriert, wir sollten offen und transparent sein. Somit sollten wir dies auch in unserem Zuhause darstellen. Das uralte Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit geht somit unter.

Konflikte als Wohnstress

Stress entsteht sehr häufig durch Konflikte. Die Ursache von Konflikten ist immer die Unvereinbarkeit von Bedürfnissen zweier oder mehrerer Menschen. Wohnkonflikte entstehen also, wenn die Bedürfnisse von Dir und Deinen Mitbewohnern nicht gleichzeitig erfüllt werden können. So kann das Spielen Deiner Kinder zu Konflikten führen, wenn Du gleichzeitig abschalten möchtest und dafür nicht den Raum hast. In die „4 Strategien gegen den Wohnstress“ habe ich den Lösungsweg beschrieben, der darin besteht, die Wohnfunktionen zu trennen, die sich gegenseitig stören. Ein gut gelöster Wohnungsgrundriss ist daher eine Investition in ein harmonisches Familienleben und in eine gute Beziehung. Für alle, die vorhaben ein Haus zu bauen bzw. eine Wohnung zu kaufen oder zu mieten, sind diese Themen wichtig. Du kannst dazu in meinem Text „Planungsfehler vermeiden“ und im Seminar „Der gemeinsame Lebenstraum“ mehr erfahren.

Akustischer Wohnstress

Lärm ist sicherlich der aufdringlichste Wohnstress. Besonders für uns Hochsensible ist die Lärmempfindlichkeit ein wichtiges Thema. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass es meist nicht der Lärm, sondern die schlechte Akustik ist, die uns Zuhause zu schaffen macht. Schlechte Akustik entsteht, wenn der Schall sich an harten Oberflächen sehr stark bricht. Somit hören wir bei einem Gespräch etwa nicht nur das gesprochene Wort, sondern fast gleichzeitig das Echo. Dies wirkt sehr irritierend und ist äußerst kommunikationsfeindlich. Bei einer schlechten Akustik werden wir weniger miteinander reden und somit wird auch die Beziehung leiden. Paartherapeuten sollten also nicht nur auf den Beziehungsraum im übertragenen Sinn achten, sondern auch auf den Raum für die Beziehung, also den Raum in dem Gespräche stattfinden sollen. Meist ist dies der gemeinsame Familienraum und vor allem der Essplatz. Doch gerade hier finden wir in modernen Häusern oft sehr viel Glas und damit eine starke Schallreflexion und eine schlechte Akustik. Schlechte Akustik ist eine deutliche Kommunikationsstörung und damit beziehungsschädigend.

Optischer Wohnstress

Optischer Wohnstress kann in vielerlei Formen auftreten. Das falsche Licht, die falschen Farben, oder noch schlimmer – gar keine Farben, belasten uns. Ein sehr wichtiger Wohnstress ist es auch, wen wir Dinge sehen, die eine unbewusste Angst vor Verletzungen hervor rufen. Dies sind spitze Kanten oder raue Oberflächen. Kaum jemand wird denken „Oh, ich muss aufpassen, dass ich mich hier nicht verletze!“. Dieser Wahrnehmungsstress läuft auf sehr unterbewusster Ebene ab. Ähnlich verhält es sich mit Dingen, die in uns unangenehme Erinnerungen hervor rufen. Wir sprechen dann vom symbolischen Wohnstress.

Wohnstress beseitigen

Unser Ziel ist es, Wohnstress zu beseitigen und erholsam zu Wohnen. Im Blogartikel „3 Wege den Wohnstress zu beseitigen“ findest Du 3 Möglichkeiten den Wohnstress zu erkennen und zu beseitigen. Im Jänner 2018 hat eine Challenge zum Thema stressfrei wohnen statt gefunden. Wenn du Interesse hast, kannst du dich jederzeit für den nächsten Termin anmelden, der jedoch noch nicht fest steht.

Diese kostenlose Challenge hilft Dir, an 5 Tagen jeweils ein kleines Detail in Deiner Wohnung zu optimieren, damit Du Stress besser verarbeiten, und dich besser entspannen kannst.

 

nächster Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du bei meiner kostenfreien Challenge dabei bist. Der Titel lautet „Stressfrei Wohnen“ , du bist herzlich dazu eingeladen.

Hier kannst Du Dich kostenfrei anmelden

„Stressfrei Wohnen“

 

Stressfreie Weihnachtstage und viel Erholung wünscht Dir

Herbert Reichl

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